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Glühlampen
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Glühlampen sind der Klassiker unter den Leuchtmitteln. Sie erzeugen ein warmweisses Licht für den Wohnraum, sind jedoch auch weitgehend energieineffizient. Genauer werden nur 5% der aufgenommenen Energie in Licht umgewandelt. Daher werden Glühbirnen nach und nach komplett aus dem Handel verschwinden, was den Griff nach Alternativen obligatorisch macht.

Edisons Glühlampe: Das Leuchtmittel, mit dem alles begann

Als Thomas Alva Edison die Glühlampe entwickelte, da eröffnete dieses Leuchtmittel eine neue Welt der künstlichen Beleuchtung. Zu sagen, dass Edison möglicherweise gar nicht geahnt hätte, dass sein Leuchtmittel über 130 Jahre in Betrieb bleiben sollte, ist demnach vielleicht unzutreffend. Die Glühlampe entwickelte sich zum Klassiker der Beleuchtung und verbreitete sich in privaten und gewerblichen Einsatzgebieten gleichermassen. Das Funktionsprinzip: ein luftdicht verschlossener Kolben umgibt eine Metalldrahtwendel, die mittels Stromzufuhr erhitzt wird. Dadurch wird die Wendel zum Glühen gebracht – es entsteht ein warmweisses Licht von 2.600 bis 3.00 Kelvin, einer sehr guten Farbwiedergabe und einer allumfassenden Dimmbarkeit. Aufgrund der Kolbenform, welche sich über einem genormten Edison-Gewinde befindet, wird die Glühlampe auch als Glühbirne bezeichnet.

Das Ende der Glühlampe in heutiger Zeit

Warum setzte dieses Leuchtmittel also seinen Siegeszug nach 130 Jahren nicht fort? Nun, das liegt daran, dass es sich bei der Glühlampe um einen Temperaturstrahler handelt. Es ist wohl richtig, dass das Leuchtmittel ein hervorragendes Licht abgibt, doch macht dieser Teil nur 5% der Gesamtenergieausgabe aus. Die übrigen 95% werden als Wärme abgegeben. Diese geringe Energieeffizienz und die vergleichsweise geringe Haltbarkeit von nur 1.000 Stunden liessen die EU-Kommission das Glühlampenverbot erlassen, welches Glühlampen aus dem Handel entfernte. Heute bestehen nur noch Restbestände dieses einstig führenden Leuchtmittels.

Kein Verbot ohne Alternative: Was heute eine Glühlampe ersetzt

Doch natürlich müssen wir jetzt nicht im Dunkeln sitzen, denn andere Leuchtmittellösungen haben den Platz der Glühlampe eingenommen. Vom Funktionsprinzip her ähnlich sind die Halogenlampen. Energiesparlampen haben sich einen negativen Ruf als unansehnliches Leuchtmittel erarbeitet, was durch etliche technische und optische Verbesserungen jedoch unlängst behoben wurde. Aussergewöhnlich gut fährt man dagegen mit LED-Lampen. Die beweisen sich durch eine hohe Energieersparnis und eine Haltbarkeit von bis zu 50.000 Stunden. Je nach Marke und Hersteller kommt eine hohe Schaltfestigkeit hinzu, wodurch ein häufiges Ein- und Ausschalten der Lebensdauer nicht signifikant abträglich ist. Schliesslich wurden auch Lichtfarbe und Farbwiedergabe soweit entwickelt, dass sie eine Glühlampe mühelos ersetzen können.


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