Lichtplanung Homeoffice

Perfektes Licht für konzentriertes Arbeiten

Ein durchdachtes Lichtkonzept im Homeoffice ist entscheidend für konzentriertes Arbeiten, produktive Stunden und ein angenehmes Raumgefühl. Denn gerade beim Arbeiten am Bildschirm wirken sich schlechte Lichtverhältnisse schnell auf Konzentration, Wohlbefinden und Gesundheit aus: Müde Augen, Blendung, harte Schatten oder Spiegelungen auf dem Monitor gehören zu den häufigsten Problemen im Arbeitsalltag zu Hause. Wer die Beleuchtung im Homeoffice bewusst plant, schafft dagegen eine Arbeitsumgebung, die funktional ist und gleichzeitig wohnlich wirkt.

Das A und O für ein Lichtkonzept im Arbeitszimmer
Für ein stimmiges Lichtkonzept im Homeoffice spielen nicht nur Helligkeit und Lichtfarbe eine wichtige Rolle, sondern auch die richtige Kombination aus Grundbeleuchtung, Schreibtischbeleuchtung, indirektem Licht und dekorativen Lichtakzenten. Ein gutes Lichtkonzept im Arbeitszimmer berücksichtigt sowohl den Raum selbst als auch individuelle Anforderungen: Wie viel Tageslicht zur Verfügung steht, wie gross die Arbeitsfläche ist, welche Tätigkeiten im Fokus stehen und von welcher Dauer die Bildschirmzeiten sind.

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Im Home-Office arbeiten

Warum gutes Licht so wichtig ist

Funktional und wohnlich zugleich

Gutes Licht beeinflusst deutlich mehr als nur die Atmosphäre im Raum. Die richtige Beleuchtung im Homeoffice kann Konzentration, Motivation und Leistungsfähigkeit steigern und gleichzeitig die Augen entlasten. Besonders bei langer Bildschirmarbeit sind ausgewogene Lichtverhältnisse entscheidend, um Ermüdung und Beschwerden vorzubeugen.

Bedeutung guter Lichtverhältnisse für Augen und Bildschirmarbeit
Eine durchdachte Homeoffice-Beleuchtung reduziert starke Helligkeitsunterschiede zwischen Bildschirm und Umgebung. Dadurch müssen sich die Augen weniger anpassen, was konzentriertes Arbeiten angenehmer macht. Gleichzeitig trägt eine gute Arbeitszimmer-Beleuchtung dazu bei, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen – wichtig für alle, die viele Stunden am Arbeitsplatz verbringen.

Unterschied zwischen funktionalem Arbeitslicht und wohnlicher Atmosphäre
Im Gegensatz zur klassischen Wohnraumbeleuchtung benötigt Licht im Arbeitszimmer vor allem Funktionalität. Während im Wohnzimmer häufig warmes, eher gedämpftes Licht genügt, braucht ein Arbeitsplatz eine gleichmässige Grundhelligkeit und gezielte Arbeitsplatzbeleuchtung. Dennoch sollte ein Homeoffice nicht rein funktional sein. Gerade bei integrierten Arbeitsbereichen im Wohnraum hilft ein ausgewogenes Lichtkonzept dabei, Arbeit und Freizeit optisch voneinander zu trennen und gleichzeitig ein wohnliches Ambiente zu erhalten.

Lichtkonzept Arbeitszimmer

Die wichtigsten Lichtzonen

Ein funktionales Lichtkonzept für das Homeoffice besteht idealerweise aus mehreren Lichtzonen. Statt nur eine zentrale Deckenleuchte zu verwenden, entsteht durch die Kombination verschiedener Lichtquellen eine angenehmere und ergonomischere Beleuchtung.

Grundbeleuchtung als Basis

Die Grundbeleuchtung sorgt für eine gleichmässige Helligkeit im gesamten Raum. Sie bildet die Basis jeder Lichtplanung Arbeitszimmer und verhindert starke Hell-Dunkel-Kontraste. Für die Grundhelligkeit eignen sich Deckenleuchten, Pendelleuchten, grossflächige LED-Panels und Deckenstrahler. Besonders wichtig ist eine gleichmässige Ausleuchtung ohne dunkle Ecken.

Arbeitsplatzbeleuchtung für konzentriertes Arbeiten

Die Arbeitsplatzbeleuchtung richtet sich gezielt auf Schreibtisch, Tastatur, Unterlagen und Arbeitsfläche. Eine hochwertige Tischlampe oder Stehlampe verbessert die Sichtbarkeit und reduziert die Belastung der Augen. Wichtig sind blendfreies Licht, eine flexible Ausrichtung, ausreichende Helligkeit sowie die passende Lichtfarbe. Gerade bei Bildschirmarbeit sollte die Lichtquelle so positioniert werden, dass keine Spiegelungen auf dem Monitor entstehen.

Indirektes Licht für eine angenehme Atmosphäre

Indirekte Beleuchtung hilft dabei, harte Kontraste im Raum zu reduzieren. LED-Strips, Stehleuchten oder indirekt strahlende Wandleuchten erzeugen ein weiches Licht, das die Augen entlastet. Indirektes Licht eignet sich besonders für lange Arbeitstage, als Hintergrundlicht bei Videocalls, zur Unterstützung einer wohnlichen Atmosphäre sowie zur Auflockerung funktionaler Arbeitsbereiche.

Akzentlicht und dekorative Ideen

Dekorative Lichtakzente verleihen dem Arbeitszimmer Struktur und Wohnlichkeit. Kleine Tischleuchten, Designleuchten oder indirekt beleuchtete Regale sorgen dafür, dass das Homeoffice nicht wie ein klassisches Büro wirkt. Vor allem bei offenen Wohnkonzepten helfen Akzentlichter dabei, den Arbeitsplatz optisch vom restlichen Raum abzuheben.

Beleuchtung Homeoffice planen

Schritt für Schritt zum Lichtkonzept

Eine gute Lichtplanung beginnt bereits bei der Analyse des Raums. Wer Lichtquellen gezielt platziert und unterschiedliche Anforderungen berücksichtigt, schafft optimale Bedingungen für konzentriertes Arbeiten.

Junger Mann am lernen

Raum und Lichtverhältnisse analysieren

Raumgrösse, Deckenhöhe, Wandfarben und vorhandenes Tageslicht beeinflussen die benötigte Helligkeit. Dunkle Möbel und Wandfarben absorbieren Licht stärker als helle Oberflächen.

Kleine Räume profitieren oft von kompakten LED-Leuchten und indirekter Beleuchtung, während grössere Arbeitszimmer mehrere Lichtquellen benötigen.

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Tageslicht sinnvoll nutzen

Natürliches Tageslicht verbessert Wohlbefinden und Motivation. Idealerweise steht der Schreibtisch seitlich zum Fenster. Achten Sie dabei darauf, dass kein direktes Gegenlicht auf den Bildschirm fällt, um störende Reflexionen zu vermeiden. Ergänzend kann eine flexible Schreibtischleuchte die Lichtverhältnisse bei wechselnden Tageszeiten gezielt unterstützen.

Skylight von Philips

Tageslicht nachahmen in dunklen Räumen

Für das Homeoffice in dunklen Räumen oder in Räumen ohne Fenster gibt es spezielle Lichttechniken, die echtes Tageslicht imitieren, wie zum Beispiel die Skylight-Lösungen von Philips. Damit holen Sie sich natürliche Tageslicht-Atmosphäre direkt in Ihre Arbeitsräume. Die innovative Beleuchtung bildet Farbtöne, Helligkeit und Tiefe von Sonnenlicht realistisch nach und kann so Ihr Wohlbefinden, Ihre Motivation und Ihre Leistungsfähigkeit im Alltag spürbar unterstützen.

Bildschirm blendfrei ausrichten

Lichtquellen sollten niemals direkt auf den Bildschirm strahlen, da dies zu störenden Reflexionen führen kann; auch helle Fensterflächen können dabei Blendungen verursachen. Besonders hilfreich sind indirekte Lichtquellen, die den Raum gleichmässig ausleuchten, sowie verstellbare Schreibtischlampen, mit denen sich das Licht gezielt ausrichten lässt. Ergänzend tragen diffuse Leuchtenabdeckungen und matte Bildschirmoberflächen dazu bei, Blendungen deutlich zu reduzieren und die Augen zu entlasten.

Lichtfarbe und Helligkeit anpassen

Die Lichtfarbe hat einen entscheidenden Einfluss auf Stimmung, Konzentration und Wohlbefinden im Arbeitszimmer. Neutralweisses bis tageslichtweisses Licht eignet sich besonders für konzentriertes Arbeiten, da es die Aufmerksamkeit fördert und Farben klarer wirken lässt. Warmweisses Licht hingegen wirkt ruhiger und entspannender, weshalb es sich gut für Pausen oder weniger fokussierte Tätigkeiten eignet und eine angenehme Atmosphäre im Raum schafft.

Smarte Lichtlösungen einplanen

Dimmbare LED-Leuchten und smarte Lichtsysteme erhöhen den Komfort deutlich. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich flexibel an Tageszeit, Stimmung und Tätigkeit anpassen.

Smarte Leuchten unterstützen flexible Lichtsteuerung und können den natürlichen Biorhythmus fördern. Morgens aktivierendes Licht und abends wärmere Lichtfarben schaffen angenehmere Lichtverhältnisse über den gesamten Arbeitstag hinweg.

Von HCL-Lichttechnik profitieren

Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, kann mit speziellen HCL-Leuchten – das steht für Human Centric Lighting – den natürlichen Tagesverlauf mit Licht nachempfinden. So entsteht eine positive Wirkung auf den circadianen Rhythmus – den Schlaf-Wach-Rhythmus, der Stoffwechsel, Hormonspiegel, Kreislauf & Co. beeinflusst. Ein volles Farbspektrum an Licht kann tagsüber die Konzentration fördern, während warmweisses Licht am Abend in die Ruhephase überleitet.

Schreiben im Home Office

Helligkeit im Arbeitszimmer

Lumen, Lux und Lichtbedarf

Bei der Lichtplanung im Homeoffice spielen Lumen und Lux eine zentrale Rolle. Beide Werte beschreiben Helligkeit – allerdings auf unterschiedliche Weise.

Der Unterschied zwischen Lumen und Lux
Lumen beschreibt die gesamte Lichtmenge einer Lichtquelle. Lux gibt dagegen an, wie viel Licht tatsächlich auf einer Fläche ankommt. Eine Lampe kann viele Lumen besitzen. Wird das Licht jedoch schlecht verteilt, erreicht die Arbeitsfläche trotzdem zu wenig Lux. Für die Beleuchtung im Arbeitszimmer sind deshalb beide Werte wichtig.

So viel Lumen sollten Sie für das Arbeitszimmer einplanen
Die benötigte Lichtmenge hängt von Raumgrösse, Tageslicht und Tätigkeit ab. Als Orientierung gelten: etwa 100 bis 150 Lumen pro Quadratmeter für die Grundbeleuchtung und zusätzliche Arbeitsplatzbeleuchtung für konzentrierte Tätigkeiten. Ein 15 Quadratmeter grosses Arbeitszimmer benötigt somit häufig mindestens 1.500 bis 2.500 Lumen Grundhelligkeit – zusätzlich zur Schreibtischlampe.

So viel Lux sollte ihr Arbeitsplatz haben
Für Bildschirmarbeit werden meist etwa 500 Lux auf der Arbeitsfläche empfohlen. Tätigkeiten wie Zeichnen, kreatives Arbeiten oder detailreiche Aufgaben benötigen oft noch mehr Licht. Während es im privaten Bereich für das Homeoffice keine Vorschriften in Sachen Beleuchtung gibt, müssen im gewerblichen Bereich verbindliche Vorgaben und Richtwerte beachtet werden.

Lichtbedarf nach Tätigkeit und räumlichen Gegebenheiten unterscheiden
Je nach Arbeitssituation verändern sich die Anforderungen: Lesen und Schreiben benötigen gezieltes Arbeitslicht, während Bildschirmarbeit eine blendfreie Beleuchtung verlangt. Kreative Tätigkeiten profitieren von einer hohen Farbwiedergabe, Videocalls benötigen hingegen gleichmässiges Licht im Gesichtsbereich. Grundsätzlich gilt: Helle Räume reflektieren Licht besser und benötigen oft weniger Leuchtleistung. Dunkle Möbel oder Wandfarben erhöhen dagegen den Lichtbedarf. Auch die Position  der Leuchten beeinflusst die tatsächliche Helligkeit erheblich. Wer im Arbeitsalltag flexibel die Helligkeit anpassen können möchte, ist mit dimmbaren LED-Leuchten gut beraten. So lässt sich die Lichtintensität individuell regulieren.

Die passende Lichtfarbe im Homeoffice

Farbtemperatur für konzentriertes Arbeiten

Die Lichtfarbe, angegeben in Kelvin, ist ein zentraler Bestandteil jeder guten Lichtplanung im Homeoffice. Sie beeinflusst Konzentration, Wohlbefinden und die gesamte Atmosphäre im Raum. Während warmes Licht eher entspannend wirkt, unterstützen kühlere Lichtfarben konzentriertes Arbeiten und steigern die Leistungsfähigkeit bei der Bildschirmarbeit. Für ein ausgewogenes Lichtkonzept im Homeoffice lohnt es sich deshalb, die Beleuchtung gezielt an Tageszeit, Tätigkeit und persönliche Vorlieben anzupassen. Mit Leuchten mit CCT-Funktion oder HCL-Leuchten ist variables Anpassen spielend leicht möglich.

Warmweisses Licht für Wohnlichkeit, Pausen und Feierabendstimmung
Warmweisses Licht mit etwa 2.700 bis 3.300 Kelvin schafft eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre im Arbeitszimmer. Diese Lichtfarbe eignet sich besonders für Pausen, kreative Tätigkeiten oder den Übergang vom Arbeitstag in den Feierabend. Gerade wenn das Homeoffice im Wohnbereich integriert ist, sorgt warmweisses Licht für eine angenehme Balance zwischen Funktionalität und Wohnkomfort.

Neutralweisses Licht für konzentrierte Bildschirmarbeit und klassische Bürotätigkeiten
Neutralweisses Licht zwischen 3.300 und 5.300 Kelvin gilt als ideal für klassische Bürotätigkeiten und konzentriertes Arbeiten am Schreibtisch. Es wirkt sachlich und klar, ohne zu kühl zu erscheinen. Besonders bei längerer Bildschirmarbeit unterstützt diese Lichtfarbe die Konzentration und sorgt für angenehme Lichtverhältnisse im Arbeitszimmer.


Blendfreies Licht am Bildschirm

Spiegelungen und Schatten vermeiden

Für augenschonendes Arbeiten am heimischen Schreibtisch ist es von grundlegender Bedeutung, Spiegelungen zu vermeiden. Wie sie dies am besten umsetzen, haben wir für Sie zusammengestellt:

direkte Blendung

Direktblendung durch sichtbare oder falsch ausgerichtete Lichtquellen vermeiden

Offene oder ungünstig positionierte Leuchtmittel können direkt ins Blickfeld strahlen und unangenehm blenden. Empfehlenswert sind deshalb Leuchten mit Diffusoren, indirektem Lichtanteil oder flexibel ausrichtbaren Köpfen. Besonders bei Schreibtischlampen sollte das Licht gezielt auf die Arbeitsfläche gerichtet sein.

Spiegelblendung und Reflexion

Reflexblendung und Spiegelungen auf dem Bildschirm reduzieren

Fenster, Pendelleuchten oder helle Lichtquellen hinter dem Arbeitsplatz verursachen häufig Spiegelungen auf dem Bildschirm. Idealerweise wird der Schreibtisch seitlich zum Fenster platziert. Zusätzlich helfen matte Oberflächen und indirekte Beleuchtung dabei, Reflexblendungen zu minimieren und angenehme Lichtverhältnisse zu schaffen.

Tischlampen

Schreibtischlampe passend zur Sitzposition und dominanten Hand ausrichten

Die Position der Schreibtischlampe beeinflusst Komfort und Ergonomie am Arbeitsplatz. Rechtshänder platzieren die Leuchte idealerweise links, Linkshänder rechts. So entstehen weniger Schatten auf Tastatur, Notizen und Arbeitsfläche.

Schatten auf der Tastatur

Schattenwurf auf Tastatur, Notizen und Arbeitsfläche minimieren

Zu harte Schatten erschweren konzentriertes Arbeiten und belasten die Augen. Mehrere Lichtquellen – etwa eine Kombination aus Grundbeleuchtung, Schreibtischlampe und indirektem Licht – sorgen für eine gleichmässige Ausleuchtung im Homeoffice.

Stehlampe

Indirektes Licht gegen starke Hell-Dunkel-Kontraste einsetzen

Indirekte Beleuchtung schafft eine angenehme Atmosphäre und reduziert starke Kontraste zwischen Bildschirm und Umgebung. Besonders Stehleuchten oder Wandleuchten mit indirektem Lichtanteil eignen sich hervorragend, um das Arbeitszimmer harmonisch auszuleuchten.

gleichmässige Beleuchtung

Gleichmässige Ausleuchtung für Videocalls und Online-Meetings schaffen

Für Videokonferenzen sollte das Gesicht gleichmässig beleuchtet sein. Lichtquellen hinter dem Arbeitsplatz erzeugen oft unerwünschte Schatten oder Gegenlicht. Eine Kombination aus frontalem, weichem Licht und indirekter Raumbeleuchtung sorgt für ein professionelles Erscheinungsbild in Online-Meetings.

Homeoffice Lampen: Ideen & Auswahl

Passende Leuchten für jeden Arbeitsplatz

Die Auswahl der richtigen Leuchten ist ein wichtiger Bestandteil der Lichtplanung für das Homeoffice. Denn unterschiedliche Lichtquellen erfüllen unterschiedliche Aufgaben – von konzentrierter Arbeitsplatzbeleuchtung bis hin zu wohnlichen Lichtakzenten. Eine kuratierte Auswahl an Homeoffice-Leuchten haben wir für Sie zusammengestellt:

Schreibtischlampen für konzentriertes Arbeiten

Eine hochwertige Schreibtischlampe sorgt für gezieltes Licht auf der Arbeitsfläche. Besonders praktisch sind dimmbare LED-Leuchten mit einstellbarer Lichtfarbe und flexiblem Arm für individuelle Lichtverhältnisse.

Klemmleuchten für kleine Arbeitsplätze

Klemmleuchten eignen sich ideal für kompakte Schreibtische oder kleine Arbeitsecken. Sie sparen Platz und bringen dennoch gezieltes Licht dorthin, wo es benötigt wird. Befestigen lassen sie sich an der Tischplatte, aber auch an Regalen neben dem Schreibtisch.

Stehleuchten für indirektes Licht

Stehleuchten schaffen angenehmes Licht und verbessern die Grundhelligkeit im Raum. Sie eignen sich besonders gut, um starke Kontraste zwischen Bildschirm und Umgebung zu reduzieren. Modelle mit platzsparendem Gestell eignen sich für kleine Räume besonders. In Sachen Lichtabgabe gibt es auch Stehleuchten wie die Logan von Arcchio, die ihr Licht nach oben und unten abstrahlen – für direktes und indirektes Licht aus einer Leuchte.

Pendelleuchten fürs Arbeitszimmer

Pendelleuchten bringen stilvolle Eleganz und angenehmes Licht in das Arbeitszimmer. Über dem Schreibtisch sorgen sie für eine gezielte Ausleuchtung und schaffen eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Höhenverstellbare Modelle bieten zusätzlichen Komfort und lassen sich flexibel an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen.

Deckenleuchten fürs Arbeitszimmer

Deckenleuchten bilden die ideale Basisbeleuchtung für das Arbeitszimmer und sorgen für eine gleichmässige Ausleuchtung des gesamten Raums. Von der klassischen Deckenleuchte ünder LED-Panels bis zu ganzen Leisten mit Strahlern, die individuell ausgerichtet werden können, ist die Auswahl gross.

Wandleuchten fürs Arbeitszimmer

Wandleuchten setzen Lichtakzente und schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Gerade im Homeoffice helfen sie dabei, indirekte Lichtquellen zum Gesamtkonzept beizusteuern. Modelle mit Stecker sind eine Option, wenn kein Wandanschluss vorhanden ist.

Smarte LED-Leuchten für flexible Lichtlösungen

Smarte LED-Leuchten ermöglichen flexible Lichtsteuerung per App oder Sprachbefehl. Helligkeit, Farbtemperatur und Lichtszenen lassen sich individuell anpassen – ideal für moderne Homeoffice-Beleuchtungsideen.


Lichtplanung Arbeitszimmer

Lösungen für verschiedene Räume

Nicht jedes Homeoffice bietet die gleichen Voraussetzungen für eine optimale Beleuchtung. Raumgrösse, Tageslichteinfall und die Position des Arbeitsplatzes beeinflussen massgeblich die Lichtplanung im Arbeitszimmer. Deshalb sollte das Lichtkonzept individuell auf die jeweilige Raumsituation abgestimmt werden.

Seperates Arbeitszimmer

Separates Arbeitszimmer beleuchten

Ein eigener Arbeitsraum bietet ideale Voraussetzungen für ein vollständiges Lichtkonzept mit Grundlicht, Schreibtischlicht und Akzentbeleuchtung.

Home Office im Wohnzimmer

Homeoffice im Wohnzimmer planen

Lichtzonen helfen dabei, den Arbeitsplatz optisch vom Wohnbereich zu trennen und dennoch harmonisch in den Raum einzubinden.

Geteiltes Arbeitszimmer

Geteiltes Arbeitszimmer beleuchten

Bei zwei Arbeitsplätzen sollten beide Bereiche individuell ausgeleuchtet werden, um unterschiedliche Lichtbedürfnisse zu berücksichtigen.

Kleine Arbeitsecke ausleuchten

Kompakte Leuchten, Klemmleuchten oder Wandlösungen bringen gezieltes Licht an kleine Arbeitsplätze, ohne viel Platz zu beanspruchen.

Dunkle Räume mit wenig Tageslicht optimieren

Zusätzliche Lichtquellen helfen, fehlendes Tageslicht auszugleichen. Beliebt sind leistungsstarke Stehleuchten für den Schreibtisch oder auch Deckenleuchten wie die Skylight-Lösungen von Philips.

Fehler bei der Homeoffice-Beleuchtung

Diese Probleme vermeiden

Bei der Lichtplanung fürs Homeoffice werden häufig typische Fehler gemacht, die Konzentration, Wohlbefinden und Produktivität beeinträchtigen können. Wer die Beleuchtung frühzeitig durchdacht plant, schafft bessere Voraussetzungen für ergonomisches und angenehmes Arbeiten. Vermeiden Sie diese Konstellationen in Ihrem Homeoffice:

  • Nur eine zentrale Deckenleuchte statt mehrerer Lichtquellen verwenden
  • Zu wenig Licht auf Schreibtisch und Arbeitsfläche einplanen
  • Blendung, Spiegelungen und harte Schatten unterschätzen
  • Eine unpassende Lichtfarbe für konzentrierte Arbeit wählen
  • Den Raum zu funktional und ohne wohnliche Atmosphäre beleuchten
  • Auf Dimmbarkeit, flexible Ausrichtung oder smarte Steuerung verzichten
  • Tageslicht nicht ausreichend in die Lichtplanung einbeziehen
Tina

Tina Ducke

Beleuchtungsexpertin bei Lampenwelt.ch

Expertentipp: Den Blickhintergrund bewusst mitbeleuchten

Ein oft unterschätzter Faktor im Homeoffice ist nicht der Schreibtisch selbst, sondern das Licht im direkten Blickfeld hinter dem Bildschirm. Viele Menschen arbeiten vor einer dunklen Wand oder in einem insgesamt zu kontrastarmen Raum. Dadurch müssen sich die Augen ständig zwischen hellem Monitor und dunkler Umgebung anpassen – das kann schneller ermüden als zu wenig Licht auf dem Schreibtisch. In der Praxis bewährt sich deshalb eine sanfte Hintergrundbeleuchtung hinter dem Monitor oder an der Wand dahinter, zum Beispiel mit indirekten LED-Strips oder kleinen Wandleuchten. Das reduziert die Belastung für die Augen spürbar und schafft gleichzeitig eine angenehmere Raumwirkung bei längerer Bildschirmarbeit. Besonders in den dunkleren Monaten empfinden viele Menschen diese Art der Beleuchtung als deutlich entspannter und konzentrationsfördernder.

FAQ zur Homeoffice-Beleuchtung

Wie viel Lux sollte ein Arbeitsplatz im Homeoffice haben?

Welche Lichtfarbe ist im Homeoffice am besten?

Wie vermeidet man Blendung am Bildschirm?

Welche Lampe eignet sich am besten für den Schreibtisch im Homeoffice?

Wie plant man die Beleuchtung im Homeoffice richtig?

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